Ersthelfer sind im Alltag oft diejenigen, auf die es ankommt. Dies beweist auch ein aktuelles Beispiel vom Rhein.

Ersthelfer greifen ein, wenn jemand im Straßenverkehr verunglückt, bei einem plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand zusammenbricht, bei einem Haushaltsunfall verletzt wird oder in einer anderen akuten medizinischen Notlage Hilfe braucht. Genau in diesen Momenten kann ihr umsichtiges, mutiges Handeln den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen.
Ein aktuelles Beispiel vom Rhein unterstreicht dies eindrucksvoll: Drei Ersthelfer retteten kürzlich am Rhein einen Menschen aus einer akuten Notlage. Zwei von ihnen kümmerten sich vorbildlich und ohne zu zögern um die betroffene Person und leisteten vor Ort erste Hilfe. Die dritte Person, die zuerst auf den Notfall aufmerksam geworden war, kontaktierte umgehend die Feuerwehr und instruierte die Einsatzkräfte telefonisch, bis professionelle Unterstützung eintraf.
Durch ihr entschlossenes Handeln konnte der Betroffene gerettet werden. Die drei Ersthelfer verdienen höchste Anerkennung für ihren Mut, ihre Umsicht und ihre Hilfsbereitschaft. Solche Einsätze zeigen, wie wertvoll es ist, wenn Menschen im entscheidenden Moment nicht wegschauen, sondern handeln.
Falls Ihr selbst in eine solche Situation geratet:
Sorgt zunächst dafür, dass Ihr Euch keiner Gefahr aussetzt. Ruft umgehend die 112 an und macht am Telefon klare Angaben. Die Leitstelle fragt zuallererst, WO sich der Notfall ereignet hat, falls die Gesprächsverbindung unterbrochen wird. Erklärt im Anschluss kurz, was passiert ist und versucht den Zustand der betroffenen Person einzuschätzen (bewusstlos/ansprechbar, Atmung, sichtbare Verletzungen etc.). Schaut, ob jemand in der Nähe ist, der Euch unterstützen kann. Dann kann eine Person am Telefon bleiben, falls nötig, während sich die andere um den Betroffenen kümmert.
Wichtig: Habt bei der ersten Hilfe keine Angst vor Fehlern. Nichts zu unternehmen ist der größte Fehler.