Dichter Rauch aus dem Kellerbereich des ehemaligen Hochstifts sorgte am Mittwoch, 19. August, für einen Feuerwehreinsatz. Gegen 13.53 Uhr wurden unsere Kollegen zu der Rauchentwicklung alarmiert.

Beim Eintreffen des Löschzugs drang bereits zunehmend Rauch aus dem Kellerbereich. Die Einsatzkräfte verschafften sich umgehend Zugang zum Gebäude. Im ersten Untergeschoss stieß ein Trupp auf einen Brand in einem rund 30 Quadratmeter großen Raum. Dort brannten Unrat, Matratzen und Teile der Gebäudeeinrichtung. Die Flammen konnten zügig gelöscht werden.
Parallel kontrollierten weitere Einheiten das angrenzende Hospiz auf eine mögliche Rauchausbreitung. Vorsorglich evakuierten sie den Erdgeschossbereich des Hospizes sowie der Volkshochschule. Zudem schalteten sie die Lüftungs- und Klimaanlagen ab, um eine Ausbreitung des Rauchs über die Gebäudetechnik zu verhindern.
Währenddessen betreuten die Pflegekräfte die Patienten. Die Kontrollen ergaben, dass kein Rauch in das Hospizgebäude eingedrungen war. Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für Patienten, Pflegepersonal oder Besucher.
Nach umfangreichen Entrauchungsmaßnahmen im Kellerbereich konnte der Einsatz nach rund zweieinhalb Stunden erfolgreich beendet werden. Das Technische Hilfswerk (THW) übernahm anschließend die Eigentumssicherung, während die Ermittlungen zur Brandursache bei der Polizei liegen.
Im Einsatz waren die Berufsfeuerwehr sowie die freiwilligen Einheiten Stadtmitte, Wiesoppenheim/Horchheim und Herrnsheim.