22.05.2026 / Katastrophenschutz

Stabsübung „Kaltwetterfront“

Am 8. und 9. Mai nahm die Feuerwehr Worms gemeinsam mit zahlreichen Behörden und Organisationen an der groß angelegten Zivil-Militärischen-Zusammenarbeit-(ZMZ)-Stabsübung „Kaltwetterfront“ im Landeskommando Rheinland-Pfalz in Mainz teil.

Gruppenbild der Stabsübung "Kaltwetterfront"
Gruppenbild der Stabsübung "Kaltwetterfront"

Groß angelegte Übung

Im Mittelpunkt der Übung stand eine simulierte großflächige Kaltwetterlage im Süden von Rheinland-Pfalz. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung, Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie den Kreisverbindungskommandos (KVK) der Bundeswehr weiter zu vertiefen und wichtige Abläufe unter realistischen Bedingungen zu trainieren.

Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Bearbeitung von Einsatzszenarien für das Wormser Stadtgebiet. Es wurden verschiedene Einsatzszenarien angenommen und im Rahmen der Stabsarbeit bewertet. Unter anderem ging es um:

  • Großflächige Stromausfälle
  • Einschränkungen kritischer Infrastruktur
  • Auswirkungen auf Versorgung, Gesundheitswesen und öffentliche Sicherheit

Die Übung fand ausschließlich als Stabsrahmenübung statt. Praktische Einsatzmaßnahmen oder reale Kräfteverlegungen wurden nicht durchgeführt. Stattdessen lag der Fokus auf der Arbeit in den Führungsstäben, insbesondere auf:

  • Führungsorganisation
  • Lagebewertung
  • Entscheidungsfindung
  • Meldewesen
  • Koordination möglicher Unterstützungsleistungen der zivil-militärischen Zusammenarbeit

Mehr zivil-militärische Zusammenarbeit

Besonders positiv fiel die enge und konstruktive Zusammenarbeit aller Beteiligten auf. Die Übung verdeutlichte, wie wichtig funktionierende Kommunikationswege, abgestimmte Führungsstrukturen und ein vertrauensvolles Miteinander im Bevölkerungsschutz sind.

Die Szenarien stellten die Teilnehmer vor anspruchsvolle Herausforderungen und boten zugleich einen hohen praktischen Mehrwert für die tägliche Führungs- und Stabsarbeit. Die gewonnen Erkenntnisse („Lessons Learned“) werden nun ausgewertet und fließen künftig in weitere Planungen, Ausbildungsinhalte und Übungen ein. Damit leistet die Übung einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Krisenresilienz und Zusammenarbeit in Rheinland-Pfalz.

Ein besonderer Dank gilt dem Landeskommando Rheinland-Pfalz für die professionelle Organisation und Durchführung der Übung sowie allen Beteiligten für die engagierte Zusammenarbeit. Nur durch abgestimmtes Handeln, funktionierende Führungsstrukturen und eine enge Zusammenarbeit aller Akteure können komplexe Krisenlagen erfolgreich bewältigt werden.

Quelle: Stadt Worms
  • Skyline von Worms
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