03.09.2025 / Übung

Einsatzübung am JUWI Windpark

Am Samstag, 23. August, fand am JUWI Windpark in Herrnsheim eine umfangreiche interkommunale und fachübergreifende Übung statt.

Verschiedenen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen nehmen an einer gemeinsamen Einsatzübung am JUWI Windpark in Herrnsheim teil.
Verschiedenen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen nehmen an einer gemeinsamen Einsatzübung am JUWI Windpark in Herrnsheim teil.

Interkommunale und fachübergreifende Übung

Ziel der Einsatzübung war es, spezielle Rettungsszenarien an Windenergieanlagen realitätsnah zu trainieren und die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen zu stärken.

Der Windpark erstreckt sich über die Gemarkungen Herrnsheim, Pfeddersheim, Abenheim und Mörstadt. Entsprechend nahmen Vertreter aus allen betroffenen Gemeinden sowie benachbarten Stadtgebieten teil. Bereits am Vortag, Freitag, 22. August, wurde im Rahmen eines theoretischen Vorbereitungsseminars auf die besonderen Herausforderungen und Gefahren im Bereich der Windkraft eingegangen. Die Schulung wurde von Experten der Firma JUWI durchgeführt und vermittelte praxisnahes Wissen rund um Technik, Gefahrenlagen und Sicherheitsmaßnahmen in Windenergieanlagen.

Rund 30 Einsatzkräfte nahmen an der Übung teil – darunter der Katastrophenschutz, das Technische Hilfswerk (THW), die Berufsfeuerwehr, Ortsvereine des ASB und DRK sowie spezialisierte Fachkräfte für Rettung aus Höhen und Tiefen aus Ingelheim und Frankenthal.

Im praktischen Teil der Übung wurden zwei anspruchsvolle Rettungsszenarien simuliert: Es mussten verletzte Personen aus einer Windkraftanlage gerettet werden – unter anderem freischwebend aus einer Höhe von rund 85 Metern. Diese Szenarien verlangten von allen Beteiligten höchste Präzision, Teamarbeit und eine reibungslose Koordination.

Die Übung verlief erfolgreich und unterstrich die effektive Zusammenarbeit aller eingebundenen Akteure. In der anschließenden Feedbackrunde wurde die Bedeutung solcher interdisziplinären Trainings hervorgehoben. Regelmäßige gemeinsame Übungen tragen dazu bei, dass im Ernstfall alle Abläufe koordiniert und effizient ablaufen.

Ein besonderes Augenmerk galt der Sicherstellung der körperlichen Belastbarkeit der Einsatzkräfte: Die Schnelleinsatzgruppen Versorgung (SEG-V) stellten die durchgehende Versorgung mit Flüssigkeit sicher, um die Einsatzfähigkeit bei hochsommerlichen Temperaturen aufrechtzuerhalten.

Bürgermeisterin Stephanie Lohr zeigte sich beeindruckt und lobte das Engagement der Einsatzkräfte: „Diese Übung hat eindrucksvoll gezeigt, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Organisationen und Spezialkräften ist. Die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hat höchste Priorität – und solche gemeinsamen Trainings sind der Schlüssel dafür, dass wir im Ernstfall bestens vorbereitet sind.“

Die Organisatoren bedanken sich bei allen Beteiligten für die engagierte und erfolgreiche Zusammenarbeit und freuen sich auf zukünftige gemeinsame Übungen.

Einsatzkräfte während der Übung in der Windenergieanlage.
Einsatzkräfte während der Übung in der Windenergieanlage.
Einsatzkräfte während der Übung in der Windenergieanlage.
Einsatzkräfte während der Übung in der Windenergieanlage.
Verschiedenen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen nehmen an einer gemeinsamen Einsatzübung am JUWI Windpark in Herrnsheim teil.
Verschiedenen Hilfsorganisationen, Fachgruppen und Kommunen nehmen an einer gemeinsamen Einsatzübung am JUWI Windpark in Herrnsheim teil.
Es mussten verletzte Personen aus einer Windkraftanlage gerettet werden – unter anderem freischwebend aus einer Höhe von rund 85 Metern.
Es mussten verletzte Personen aus einer Windkraftanlage gerettet werden – unter anderem freischwebend aus einer Höhe von rund 85 Metern.
Quelle: Stadt Worms
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