05.06.2024 / Warnung

Update zum Hochwasser

Der Pegel lag heute um 16.30 Uhr bei 6,21 Metern, ist also bereits deutlich gefallen. Das befürchtete 50-jährige Hochwasser bleibt somit aus.

Hochwasser 2024: Floßhafenstraße mit Blick auf den Brückenturm.
Hochwasser 2024: Floßhafenstraße mit Blick auf den Brückenturm.

Pegel deutlich gefallen

Update (5. Juni): Laut den Prognosen des Landesamtes für Umwelt RLP wird der Wasserstand in den nächsten Tagen weiter zurückgehen.

Heute Mittag konnten der Bereich der Kastanienallee, der Floßhafenstraße und der Rheinstraße nach einer Begutachtung schon wieder für den Verkehr freigegeben werden. Die Hochwasserschutzwand im Bereich „Im Fahrt“ wird morgen Abend (6. Juni) durch die freiwillige Einheit Rheindürkheim zurückgebaut. Der Fahrradweg kann dann ebenfalls nach einer Begehung und ggf. einer Reinigung wieder freigegeben werden. Die Wasserwehr war in den Bereichen Süd und Nord am Rheinhauptdeich weiterhin unterwegs und prüfte das Bauwerk auf etwaige Schäden. Diese Maßnahme wurde bis zum heutigen Abend aufrechterhalten und das weitere Vorgehen wird in Abhängigkeit der weiteren Prognosen entschieden.

Nach wie vor hat unsere Feuerwehr neben den Maßnahmen gemäß des Hochwasserplanes der Stadt Worms keine nennenswerten Einsätze in Verbindung mit der Hochwasserlage zu verzeichnen.

Pegelstand ist rückläufig

Update (4. Juni): Am heutigen Morgen gegen 6 Uhr wurde der Höchststand der Hochwasserwelle in Worms bei einem Pegel 6,95 Metern erreicht. Nach einer Hochphase von etwa vier Stunden war bereits ein Fallen des Wasserstandes zu verzeichnen. Der Pegel lag gegen 13 Uhr bei 6,91 Metern. Der Wasserstand wird aufgrund der Gesamtwetterlage im Süden Deutschlands jedoch nur recht langsam zurückgehen. Laut den Prognosen am Mittwochmorgen wird mit einem Stand von etwa 6,50 Metern und am Donnerstagmorgen mit einem Stand von etwa 6,20 Metern gerechnet. 

Sämtliche bestehende Sperrungen werden mindestens bis Freitag bzw. bis in das Wochenende bestehen bleiben.

Die Wasserwehr ist weiterhin in den Bereichen Süd und Nord mit der Deichwache beschäftigt. Diese Maßnahme wird auf jeden Fall bis Mittwochsabend (5. Juni) aufrechterhalten und das weitere Vorgehen in Abhängigkeit der weiteren Prognosen entschieden. 

Neben den vorgeplanten Maßnahmen gemäß dem Hochwasserplan der Stadt Worms gab es für unsere Feuerwehr keine nennenswerten Einsätze in Verbindung mit der Hochwasserlage.

Meldung vom 3. Juni

Höchststand für Dienstag erwartet

Der aktuelle Pegel (14 Uhr) liegt bei 6,71 Metern. Die derzeitige Prognose erwartet den Höchststand morgen Vormittag bei einem Stand von 6,92 Metern (Bereich zwischen 6,80 und 7,00 Metern). Der Bereich der Floßhafenstraße ist aktuell überflutet und nicht mehr befahrbar.

Die Wasserwehr ist seit etwa 10.30 Uhr bei der Begehung der Deichanlagen. Bisher liegen keine Rückmeldungen über Beschädigungen der Deichanlage vor.

Die Lage entwickelt sich damit etwas weniger brisant als vorhergesagt.

Meldung vom 2. Juni (19.30 Uhr)

Deichwachen werden eingesetzt

Kurzer Schreckmoment am Samstagabend (1. Juni): Die Vorhersage für das Rheinhochwasser in Worms lag plötzlich bei knapp 7,50 Metern. Damit wäre ein so genanntes 50-jähriges Hochwasser erreicht worden. Am heutigen Sonntag, 2. Juni, konnte die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) dann leichte Entwarnung geben. Die Prognosen gehen derzeit wieder von einem Höchststand von 6,80 bis 6,90 Metern aus, Schwankungen sind jedoch weiterhin möglich. Damit hätten es die Wormser allerdings immer noch mit einem zehnjährigen Hochwasser zu tun. Einen vergleichbaren Höchststand gab es zuletzt 2013 mit etwas mehr als 7 Metern (7,07). Die Hochwasserschutz-Vorbereitungen gehen demnach weiter. Ab Montagvormittag wird die technische Einsatzleitung (TEL) in der Hauptfeuerwache besetzt werden. Bereits am Sonntag wurde die Hochwasserschutzwand im Stadtteil Rheindürkheim aufgebaut.

Ebenfalls am Sonntag kamen außerdem die Ortsvorsteher der Stadtteile zusammen, um die Deichwachen zu organisieren, die ab Montagmorgen eingesetzt werden sollen. Zuständig für die Deichwachen ist die Wasserwehr, die sich aus Bürgern zusammensetzt, die diese Aufgabe ehrenamtlich übernehmen. Die Wasserwehr-Kräfte begehen die ihnen zugewiesenen Deichabschnitte (der Rheinhauptdeich in Worms hat eine Gesamtlänge von 16 km) und melden etwaige Schäden an die TEL. Diese Aufgabe ist deshalb so wichtig, weil die Deiche das Stadtgebiet schützen. Je länger ein Hochwasser andauert und das Wasser gegen die Schutzbauwerke drückt, desto engmaschiger muss die Kontrolle sein. Zunächst sollen die Deiche nur tagsüber begangen werden.

Dass sich die Hochwasservorhersage nochmals signifikant verändert hat, hängt offenbar mit dem Neckar zusammen. Dieser Fluss gilt derzeit als „unberechenbar“ und erschwert genaue Vorhersagen zum Rheinpegelstand nördlich des Zuflusses.

Wichtiger Hinweis

Wer Interesse hat, sich bei der Wasserwehr zu engagieren, kann sich per E-Mail melden:

ktsfrwhrwrmsd. Weitere Informationen dazu gibt es auf unserer Homepage.

Bitte denken Sie daran: Bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr und verzichten Sie auf Deichspaziergänge!

Meldung vom 2. Juni (12 Uhr)

Update: Hochwasserlage am Rhein

Die Pegelstände am Rhein steigen nach wie vor an. Bereits am heutigen Vormittag hat die Feuerwehr deshalb ihr Rettungsboot (MZB) aus dem Fluss geholt und in der Hauptfeuerwache stationiert. Am Floßhafen mussten Fahrzeuge entfernt werden, die in gefährdeten Bereichen abgestellt worden waren. Auch abgestellte Fahrzeuge und Container auf dem Festplatz müssen heute noch in andere Bereiche verbracht werden. Bis zum heutigen Abend soll der Wohnmobilstellplatz in der Kastanienallee geräumt werden. Ab einem Pegelstand von 6,80 Metern wird die Kastanienallee überschwemmt. Die Einsatzkräfte bereiten zudem weitere Maßnahmen vor: Ab morgen Früh muss die Technische Einsatzleitung (TEL) besetzt sein, die rund um die Uhr im Dienst sein wird. Personal und Schichtdienste müssen entsprechend vorbereitet werden. In den Stadtteilen Ibersheim und Rheindürkheim, die unmittelbar am Rhein liegen, werden weitere Straßen gesperrt werden müssen, ebenso rund um den Festplatz. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

Bitte beachten

Und bitte denkt daran: Haltet Euch von den Hochwasserbereichen und den Deichen fern und bringt Euch nicht selbst in Gefahr!

Meldung vom 1. Juni

Hochwasser am Rhein erwartet

Über die Warn-App KATWARN hat das Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz (LfU) bereits vor einem Rhein-Hochwasser gewarnt: Demnach ist am Oberrhein bis zur Nahemündung mit einem deutlichen Anstieg des Pegels zu rechnen.

Prognosen gehen derzeit von 6,80 bis 6,90 Metern für Worms aus – ob damit auch der Scheitelpunkt erreicht sein wird, ist noch unklar, weil die Vorhersagen bisher nur bis Montag, 3. Juni, erfasst sind. Die Prognosen sind stark abhängig von den weiteren Entwicklungen in Süddeutschland. Dort wurde in manchen Regionen bereits der Katastrophenfall ausgerufen. Vielerorts rechnen Experten gar mit einem Jahrhunderthochwasser. Da unter anderem die Region um den Bodensee betroffen ist, werden die Auswirkungen vermutlich auch am Rhein spürbar sein.

Bei unserer Feuerwehr laufen die Vorbereitungen jedenfalls auf Hochtouren. Es gilt die Prämisse: vor der Lage bleiben. Am heutigen Samstag, 1. Juni, treffen Feuerwehr und ebwo alle Maßnahmen, die für einen Pegelstand von 5,50 Metern erforderlich sind. Neben den Schließen zahlreicher Schieber und Schließen gehören dazu auch Straßensperrungen. Die 5,50-Meter-Marke soll aller Voraussicht nach am Sonntagmorgen (2. Juni) erreicht werden.

Gesperrt werden müssen der Fuß- und Radweg zwischen Kreielsbach und der Straße „Am wilden Birnbaum“, der Fuß- und Radweg zwischen Rheinuferstraße und Natorampe im Stadtteil Rheindürkheim, der südliche Bereich vom Friedrichsweg bis zur südlichen Stadtgrenze, die Durchfahrt unter der Rheinbrücke, die Floßhafenstraße sowie die Zufahrten Alemannenstraße, Vangionenstraße und Am Salzstein sowie der Fuß- und Radweg in der Vangionenstraße. Von den Sperrungen der Alemannenstraße und der Floßhafenstraße wird auch der Busverkehr betroffen sein.

Daneben befüllen die Einsatzkräfte auf der Hauptfeuerwache 1.000 Sandsäcke, wie es der Alarm- und Einsatzplan Hochwasser ab einem bestimmten Pegelstand vorsieht.

Sollten die Prognosen auf einen weiteren Anstieg hinweisen, werden am morgigen Sonntag, 2. Juni, weitere Maßnahmen erforderlichen sein. Ab einem Pegelstand von 6,30 Metern kann zudem auch Druckwasser auftreten, beispielsweise auf dem Festplatz.

Wichtiger Hinweis

Betroffene Anwohner bzw. Anlieger werden gebeten, ebenfalls Vorkehrungen zu treffen. Halten Sie am besten selbst Sandsäcke bereit, verschließen und sichern Sie Öltanks und ähnliche Gefahrenquellen und vor allem: Wer Tiere in betroffenen Gebieten untergebracht hat, sollte mit ihnen zeitnah andere Standorte aufsuchen.

Und für alle gilt: Bitte halten Sie Abstand zu den Hochwassergebieten und bringen Sie sich nicht selbst in Gefahr!

Quelle: Stadt Worms
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