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Das "Wormser Modell“ und der Arbeitskreis
„Aufklärung,
Prävention, Sicherheit“
In
Worms haben sich alle Hilfs-, Rettungs-, und Versorgungsdienste zum
Arbeitskreis „Aufklärung, Prävention, Sicherheit“ zusammengeschlossen. Diese
„Union“ ist im Ministerium des Inneren und für Sport und im
Bundesinnenministerium als sog. „Erweitertes Wormser Modell“ bekannt. Polizei,
Feuerwehr, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser
Hilfsdienst, Technisches Hilfswerk, EWR, evang. Dekanat und kath. Dekanat haben
sich zusammengeschlossen, um
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- Synergien zu nutzen
- Kommunikation zu verbessern
- Information an die Bevölkerung zu verbessern
- gemeinsam aus- und fortzubilden
- Anschaffungen aufeinander abzustimmen
- Hilfsprojekte gemeinsam zu verwirklichen
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So
wurden insbesondere effektive Kommunikationsstrukturen aufgebaut, regelmäßige
Arbeitskreistreffen sorgen für enge, zeitnahe Abstimmung. In Worms wurden eine Vielzahl von Angehörigen
der Feuerwehr über die Hilfsorganisationen zu Rettungssanitätern ausgebildet,
Studientage zur Qualifikation der Einsatzkräfte in sensiblen Bereichen wurden
ausgerichtet. Rettungsdienstmitarbeiter
wurden von der Feuerwehr Worms in Sachen Brandschutz und Brandbekämpfung und
richtiges Verhalten an den Einsatzstellen geschult.

Übung aller Wormser Hilfsorganisationen - Busunfall 2003
Feuerwehr,
THW und die Hilfsorganisationen des Rettungsdienstes haben im Bereich
Katastrophenschutz ihre Material- und Fuhrparkausstattung insoweit aufeinander
abgestimmt, dass z.B. ein kompatibles Abrollcontainer-System (z.B. für
Rüstmaterial, Sanitätsstationen, Materialcontainer usw.) den Einsatz bei allen
drei Organisationen ermöglicht, was Steuergelder durch Vermeidung überflüssiger
Doppelvorhaltungen spart.
Die
Schnelleinsatzgruppe Versorgung, wird gemeinsam mit dem Technischen Hilfsdienst
gewährleistet. Die Ausbildung erfolgt durch Ausbildungsköche des
Arbeiter-Samariter-Bundes. Durch die Beteiligung des Energieversorgers EWR,
können im Schadensfall über ausgearbeitete Kommunikationswege Versorgungen von
Strom, Gas, Wasser sofort hergestellt oder bei Bedarf unterbrochen werden. Die
Hilfsorganisationen ASB, DRK und Malteser bilden die Arbeitsgemeinschaft
„Sanitätsdienste in Worms“ um Großveranstaltungen gemeinsam im Sinne der
Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu betreuen.
Abschließend ist zu
sagen, dass durch die Zusammenführung aller an Schadensfällen beteiligten
Organisationen, sich der Einsatzablauf für alle um ein vielfaches verbessert
hat. Denn nur gemeinsam sind wir heute noch in der Lage, das breite Spektrum
der Einsatzmöglichkeiten und Szenarien zu beherrschen. Die Arbeitsgemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt,
auch über die Stadtgrenzen Worms hinaus, die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen zu verbessern.
Atemschutzübung "Notfalltraining" mit dem THW Worms in einem Abrisshaus
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